Schädlinge nach Jahreszeiten

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Januar bis März

Feuerwanze - Mit den ersten warmen Frühlingstagen kann die leuchtend rot-schwarz gezeichnete Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) massenhaft auftreten.

Vogelfloh - Bei frühlingshaften Temperaturen erwachen die Vogelflöhe aus ihrer Starre und warten auf Vögel für ihre erste Blutmahlzeit.

Veränderlicher Scheibenbock - Wird berindetes Brennholz längere Zeit an der Wärme gelagert, können plötzlich Bockkäfer auftreten. Die in der Wohnung herumlaufenden Käfer irritieren und verunsichern die Bewohnerinnen und Bewohner.

Marmorierte Baumwanze - Die Marmorierte Baumwanze ist eine eingeschleppte Art. Sie lebt in der warmen Jahreszeit auf Pflanzen und kommt zur Überwinterung an Gebäude.


April bis Juni

Einheimische Ameisen - Im Frühling, wenn unsere einheimischen Ameisen im Freien noch nicht so viel Nahrung finden, können sie in Gebäude eindringen und zu unliebsamen Nahrungskonkurrenten des Menschen werden.

Bienen  - Die Bienen spüren den Frühsommer. Weil im Nest eine junge Königin das Zepter übernimmt, schwärmt die alte Bienenkönigin mit rund der Hälfte der Arbeiterinnen aus. Wer holt schwärmende Bienen ab?

Flechtenbär - Da sich die Raupe des Flechtenbärs von auf den Dächern wachsenden Flechten ernährt, kann er vor allem für die BewohnerInnen von Dachwohnungen unangenehm werden.

Gemeiner Ohrwurm - Wo die Vegetation dicht ans Haus grenzt, können sich Ohrwürmer ins Haus verirren. Die harmlosen Tiere «grübeln» nicht im Ohr, ihre Zangen am Hinterende sind für Menschen harmlos.

Halmfliege Halmfliegen - überwintern zu Tausenden an Fassaden von Hochhäusern. Ihre Biologie, Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung.

Junikäfer - Die grossen braunen Junikäfer sind in warmen Juninächten unterwegs und suchen in grossen Schwärmen Nahrung in den Bäumen.

Märzmücke - Märzmücken, auch Märzfliegen, Markusfliegen oder Markushaarmücken genannt, können im Frühling massenhaft auftreten. Das ist kein Grund zur Beunruhigung, sie sind harmlos.

Pferdebremse - Pferdebremsen sind mit einer Körperlänge von 25 mm die grössten einheimischen Vertreterinnen der Bremsen. Sie haben auf dem Hinterleib eine gelb-orange Musterung auf dunklem Grund, weshalb die Tiere...

Springschwänze - Die 1 bis 5 mm kleinen Springschwänze lieben Feuchtigkeit und Wärme, die sich bei starker Sonneneinstrahlung auf Flachdächern entwickeln kann und können sich massiv vermehren.

Wespen - Wespen gehören wie Ameisen und Bienen zur Insektenordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Sie bilden Staaten mit einer Königin und vielen Arbeiterinnen.


Juli bis September

Asiatische Tigermücke - Die Tigermücke stammt aus Asien und wurde mit dem Güterverkehr verschleppt. 2003 wurde sie im Tessin entdeckt. Sie kann Krankheiten wie das Dengue- oder das Chikungunyafieber übertragen.

«Entenflöhe» - Bei über 23° C Wassertemperatur können die Larven von Entenparasiten bei Badenden stark juckende Hautentzündungen hervorrufen.

Essigfliegen - Essigfliegen – auch Frucht-, Obst- oder Taufliegen genannt – leben an reifenden oder faulenden Früchten und vermehren sich auch dort. Sie entwickeln sich aber auch an faulendem Pflanzenmaterial.

Hornisse - Die Hornisse ist in Mitteleuropa sehr selten geworden. Sie hat - völlig zu unrecht - einen schlechten Ruf und wird bekämpft.

Mehlkäfer - Den Mehlkäfer findet man im Sommer ab und zu in Wohnungen. Häufig kommt er von Vogelnestern im Dach. Sowohl die Larve (Mehlwurm) als auch der Käfer können weit herumkriechen.


Oktober bis Dezember

Asiatischer Marienkäfer - Im Herbst fliegen die Asiatischen Marienkäfer zu Hunderten von der Sonne beschienene, helle Fassaden an, um frostfrei zu überwintern.

Birkenwanze - Die Birkenwanze lebt bevorzugt auf Birken und Laubbäumen. Wenn die Temperaturen fallen, sucht sie Verstecke zur Überwinterung auf und kann sich in grossen Mengen an und in Gebäude verirren.

Mäuse - Im Herbst, wenn die Temperaturen fallen, können vermehrt Mäuse in Gebäude eindringen. Bei uns handelt es sich vor allem um die Haus- oder die Waldmaus.

Tramp-Ameisen - Sogenannte Tramp-Ameisen folgen dem Menschen überall hin. Sie können die einheimischen Arten verdrängen und sich in Häusern ausbreiten.

Pharaoameise - Die Pharaoameise ist eine winzig kleine, tropische Ameisenart. Sie gehört zu den weltweit wichtigsten Hygieneschädlingen, weil sie beispielsweise in Spitälern an frische Wunden geht.

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